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"After
you'd killed Chau Sau-Lan, how you treat her corpse ?"
Es folgt der zweite Akt mit den eigentlichen "Highlights".
In zahlreichen Flashbacks darf sich das Publikum an den
sehr grafisch umgesetzten Morden, bzw. Verstümmelungen
der Toten erfreuen, wobei auch vor grausiger Detailgenauigkeit
nicht zurückgeschreckt wird. Zum Kreischen der Kreis-säge
sprüht das Blut über Gesicht, Tapete und Einrichtungsgegenstände,
eine sauber herausgeschnittene Brust wird
wabbelig wie eine Portion Götterspeise in Großaufnahme
in die Kamera gehalten...
Das Gesamtkonzept ansich ist ja schon recht spannungsarm,
da das Endergebnis vieler Sequenzen ja schon im Vor-
feld bekannt ist, und etliche Nachahmer trugen zusätzlich
dazu bei, dass dieses Schema recht schnell das letzte bischen
Suspense-Potential einbüßen musste. Doch (und
hier liegt eindeutig der stärkste Aspekt von DR. LAMB)
diese Schwäche kann durch die allgegenwärtigen,
guten formalen Qualitäten recht ordentlich kompensiert
werden...
Die gesamte Zeit über herrscht eine morbide, düstere
und trostlose Atmosphäre. Kameramann, Editor, der Musikkompo-nist
und die Regisseure werden mit ihren Leistungen sicherlich
nicht bei den HK Film-Awards abgeräumt haben, doch
hatten ganz offensichtlich Ahnung von dem was sie tun und
können den Film zumindest in dieser Hinsicht aus der
Masse des durchschnittlich-billig hingepfuschten Cat.III-Schunds
ziehen.
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