Da der Handlungsort begrenzt ist (der größte Teil des Films spielt im Fahrstuhl), braucht man starke Charaktere. Nun, die Figuren bleiben zwar, wie die Story, fast immer auf einem konstant guten Level, können diesen aber nicht ganz bis zum Schluss halten. So ca. nach 50 Minuten, wenn das große Chaos erst einmal vorbei ist, schaltet der Film einen Gang zurück und wird
nicht unbedingt schlecht, dadurch aber unnötig leicht in die Länge gezogen. So hätte man ihn lieber nach 85 Minuten enden
lassen sollen. Das hätte dem Fluss des Films jedenfalls besser getan. Gerade bei einer Low Budget-Produktion könnte doch
mit ca.10 Minuten Ersparnis noch mehr raus zuholen sein ?
Soll nicht heißen, dass Yamaguchi das nicht schon getan hat, er bietet alles mögliche für so eine Produktion, verwendet unge-
wöhnliche Perspektiven, ein Flash dort, einer da, hier mal ein schöner Filter und schon haben wir eine 1A MTV-Optik, die den
ganzen Digital Video-Look leicht überstrahlt. |