Die
Story beschränkt sich glücklicherweise nicht auf das Zurschaustellen
der abgedrehten Aktionen der vier Freunde von der Tankstelle,
sondern versucht auch die Motive, die zu der Tat geführt haben,
zu durchleuchten. Anfangs wird lediglich erwähnt, der Überfall
geschehe nur aus Spaß, später jedoch wird in kurzen Rückblenden
die Vergangenheit der Protago-nisten enthüllt. Es stellt sich
heraus, dass sie alle von anderen Personen (dem Vater, dem Baseballtrainer...)
extrem ungerecht behandelt oder enttäuscht wurden. Somit
wurde durch Geschehnisse in ihrer
Jugend zumindest
ein Grundstein für ihr gegenwärtiges radikales Verhalten
gelegt.
Ihre Gewalt
ist eine Trotzreaktion auf ihre unerfüllten Träume, und hier verbirgt
sich der Funken Gesellschaftskritik, der den Film über die Unterhaltungsebene
hebt. Und das alles ohne erhobenen Zeigefinger. Die vier Verbrecher
werden somit zu Menschen, deren Verhalten man besser verstehen
kann.
Spielend werden bei ATGS die Grenzen zwischen (Triaden-) Action,
Thriller und Kömodie überwunden. Auch leise und gar sozialkritische
Zwischentöne, vor allem gegen den militärischen Drill in der Gesellschaft
Koreas und der Polizei, las-sen sich hier finden. Das Ende entschärft
die Kritik zwar wieder, entlässt den Zuschauer dafür mit
einem guten Gefühl. |
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