Bizarre Cinema – Februar Programm

Bizzare Cinema im Februar: Noch kruder, noch trashiger, noch bizarrer! Am 21.02. wird meine Wenigkeit FLASH SOLO (auch bekannt als DER VERNICHTER) von Altmeister Umberto Lenzi im B-Movie vorstellen. Also wir sehen uns!

„Sorry to interrupt your erection.“ (Joe Piscopo in Dead Heat, gelaufen in Bizarre Cinema am 31.1.2010, natürlich im B-Movie)


Sonntag, 7.2.2010, 15.30 Uhr: DRIVER
USA 1978, 90 Min., 35 mm, DF, Regie: Walter Hill, Darsteller: Ryan O’Neal, Bruce Dern, Isabelle Adjani
Wer hätte das gedacht: Love Story-Heulsuse Ryan O’Neal als obercooler Fluchtfahrer, der Gangster nach getaner Arbeit nach Hause lenkt (und zwar pronto) und sich in seiner Freizeit mit Bruce Dern als obsessivem Cop herumschlagen muss. Wunderschöner Neo-Noir mit einigen aufregenden Verfolgungsjagden und der noch aufregenderen Isabelle Adjani, damals noch verdammt jung. Im Regiestuhl: Actionprofi Walter Hill (Long Riders).
Text & Einführung: Michael Ranze


Sonntag, 14.2.2010, 15.30 Uhr: WANG YU – DER KARATEBOMBER
Hongkong/Thailand 1973, 80 Min., 35 mm, DF, Regie: Ding Sin-Saai Darsteller: Wang Yu
Jimmy Wang Yu, wie sein internationaler Schauspielname auch lautete, war einer der bedeutendsten Darsteller des Hongkong-Actionkinos und auch privat dafür bekannt, dass er gerne mal zulangt, bevorzugt in Bars und mit entsprechenden Promille im Schädel. Als Karatebomber hat er es hier wieder mal mit seinen Lieblingsfeinden, den Japanern, zu tun, und zwar mit drei Brüdern, welche von ihrer knochenharten Killertante zu fiesen Kampfmaschinen getrimmt wurden.
Text & Einführung: Thorsten Wagner

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Sonntag, 21.2.2010, 15.30 Uhr: FLASH SOLO (a.k.a. SYNDICATE SADISTS)
Italien 1975, 90 Min., 35 mm, DF, Regie: Umberto Lenzi, Darsteller: Tomas Milian, Joseph Cotten
Lenzi zum Zweiten: Nach dem Tod seines besten Kumpels räumt Tomas Milian als Biker Rambo (!) die Mailänder Unterwelt auf. Wo Der Vernichter (so einer der deutschen Verleihtitel) auftaucht, gibt’s ordentlich auf die Mütze – und zwar mit Großkalibern! Feinste 70er-Italo-Action.
Text & Einführung: Jochen Oppermann


Sonntag, 28.2.2010, 15.30 Uhr: DRILLER KILLER
USA 1979, 90 Min., 35 mm, OF, Regie: Abel Ferrara, Darsteller: Abel Ferrara, Carolyn Marz, Baybi Day
Trotz seines Titels und seines Ruhms als video nastie ist Abel Ferraras erster offizieller Langfilm kein herkömmlicher Slasher. Ferrara selbst spielt den Maler Reno, der im nächtlichen New York mit einer Bohrmaschine die Seelen von Obdachlosen und Junkies aus ihren Schädeln befreit. Eine intensive Studie über Mord als ultimative transgressive Kunst, schmutzig, laut und kaputt wie New York 1979.
Text & Einführung: Volker Hummel

Quelle: The Wayward Cloud

Japanisches Filmfest Hamburg 2009 – Rückblick

10 Jahre Japanisches Filmfest in Hamburg! Ein Rückblick mit Impressionen von 2009.

Der Countdown läuft – JFFH 2010 findet vom 26.05. bis 30.05.2010 statt! Macht mit, werdet Freunde des Festivals und Mitglied von Nihon Media e.V. – dem Veranstalter des Festivals. Wir brauchen Eure Unterstützung!

http://www.nihonmedia.de/mitgliedschaft/

http://www.jffh.de

Viel Spaß mit dem Film – ich hoffe ihr seid Ende Mai auch dabei!

Bizarre Cinema ist zurück!

Hurraahh, Hurraahh,

das Bizarre Cinema ist wieder zurück. Ab jetzt immer Sonntags um 15.30 im B-Movie auf St.Pauli. Der Startschuss ertönte vergangenen Sonntag mit dem Radioaktiv-Zombie-Brezler „Großangriff der Zombies“ vom Hans-Dampf-in-allen-Gassen Umberto Lenzi. Vor rappel-voller Bude wurde gestaunt, gelacht und mit den Füßen zum treibenden Score von Stelvio Cipriani gewippt. Als Appetizer gab’s eine prallgefüllte Trailer-Show mit jeder Menge Rambazamba, z.B. „Gräfin Porno von Ekstasien“ oder „Die Rebellion der lebenden Leichen“. Ein bizarr-buntes Programm steht noch bevor – immer Sonntags im B-Movie. Nicht entgehen lassen!

Sonntag, 17. Januar, 15.30 Uhr: Rabid
Kanada 1977, 87 Min., Regie: David Cronenberg, Darsteller: Marylin Chambers, Frank Moore, Joe Silver
In der Keloid Clinic für plastische Chirurgie wird einer jungen Frau nach einem Motorradunfall „morphogenetisch neutralisiertes“ Eigengewebe transplantiert. Schon bald erwacht die kühle Blonde mit einem neuen Körperteil unter dem Arm, und in die Korridore der modernen Medizin kehrt mittelalterliche Barbarei ein. Die letztes Jahr gestorbene Porno-Ikone Marylin Chambers entdeckt eine blutrünstige Variante des guten alten Rein-Raus-Spiels und bringt damit die Welt aus den Fugen.
Rabid
bildet gemeinsam mit Shivers (1975) und The Brood (1979) die sogenannte „Venereal Horror“-Trilogie, die David Cronenbergs Ruf als Meister des intelligenten Body-Horror begründete. In diesen Filmen wie auch in den halblangen Vorläufern Stereo und Crimes of the Future folgt der kanadische Regisseur mit kühlem Blick den bizarren Versuchen moderner Mad Scientists, in abgeschiedenen Kliniken (mit so schönen Namen wie Canadian Academy for Erotic Inquiry und House of Skin) den neuen Menschen zu kreieren. Doch die Skalpelle der Doktoren legen mit großer Präzision immer wieder nur die animalischsten Triebe des Menschen frei, Sex und Tod in schöner Eintracht. Rabid zeigt Cronenberg auf der Höhe seiner Kunst, philosophische Themen in eine ungeheuer ökonomische erzählte Geschichte zu verpacken, und bietet neben Splatter und schwarzem Humor auch ein paar tolle Actionsequenzen.

24. Januar, 15.30 Uhr: Heute ich … morgen Du! (OT: Oggi a me … domani a te!)
Italien 1968, 95 Min., DF, Regie: Tonino Cervi, Darsteller: Brad Halsey, Bud Spencer, William Berger, Tatsuya Nakadai
Rache als Motiv, ein wortkarger Düsterheld und ein Haufen verwegener Hunde (darunter ein ernst agierender Bud Spencer) gehen gegen eine skrupellose Bande vor – die Handlungsschrauben des Italowestern wären also komplett. Dario Argento hat als Drehbuchautor für ein gewisses Düsterambiente gesorgt, Nebel, Wälder, dunkle Erinnerungen und ein finsterer Bösewicht mit asiatischem Einschlag, samt angewandter Klingenkunst.

31. Januar, 15.30 Uhr: Dead Heat
USA, 1988, 86 Min., OF, Regie: Mark Goldblatt, Darsteller: Treat Williams, Joe Piscopo, Vincent Price
Dieses verlorene Schmuckstück der späten 1980er Jahre kommt als polternde Mischung aus Prolo-Action, Buddy-Movie und Prä-CGI Latex-Fun-Splatter daher. Zwei Cops stolpern während der Ermittlungen wegen einer Serie von Raubüberfällen über die dubiosen Machenschaften eines Pharmakonzerns. Der experimentiert offenbar mit einer Reanimationstechnologie der besonders wirkungsvollen Art. Im Handumdrehen ist einer der Cops tot … und dann wieder nicht. Wie tollwütig werden hier Genrekonventionen und Stereotypen herangezogen, nur um mit diebischer Freude gleich wieder überhöht und dekonstruiert zu werden. Ohne Angst vor großartigen Albernheiten und ausgezeichneten Geschmacklosigkeiten ist hier alles eine Nummer krasser: die Gauner derber, die dummen Sprüche peinlicher, die Freundschaft dicker und die Wunden offener. Es ist geradezu eine Schande, dass dieser Film nicht mehr Freunde hat. Vielleicht kann Bizarre Cinema daran ein klein wenig ändern. Mark Goldblatt hat als Regisseur nur einen einzigen weiteren Spielfilm von einiger Prominenz zu verzeichnen: die Dolph-Lundgren-Punisher-Verfilmung von 1988. Kein Wunder, ist der Mann doch hauptberuflich am Schneidetisch tätig. Zu seinen Referenzen als Cutter zählen Über-Klassiker des 80er Testosteron-Kinos wie Terminator, Rambo II und Phantom-Kommando, aber auch viele weitere Genre-Schwergewichte wie Starship Troopers, The Howling und Terminator 2. Im Geiste dieser Tradition inszenierte er diesen Glam-Pulp-Klopper mit Föhn-Frise. Brutale Zombie-Gangster, coole Zombie-Cops, Zombie-Hühner in der Küche eines chinesischen Restaurants, korrupte dekadente Firmenbosse, Schießereien am Pool, 1000 unfassbare one-liner: They don’t make ’em like this anymore!!

(Quelle: Programm auf The Wayward Cloud)

exground filmfest 22

Vom 13. bis 22. November 2009 zeigt das wichtigste Independent-Festival Deutschlands aus über
2.000 Einreichungen ca. 300 Höhepunkte aus dem aktuellen Angebot unabhängig produzierter
Kurz- und Langfilme. Das Programm von exground filmfest 22 steht mittlerweile fest und ist hinweg
über alle Landesgrenzen prall gefüllt: Filme aus insgesamt 41 Ländern sind vertreten. Dabei
werden wieder zahlreiche Gäste erwartet. Der Länderschwerpunkt 2009 sowie die diesjährige
Retrospektive widmen sich Schweden. Im Rahmen des Festivals werden Gewinner in zwei neuen
Wettbewerben gekürt: im „film ab! 50“-Kurzfilm-Wettbewerb und im „Intervideo-Nachwuchspreis“.

Zudem gehen wieder zahlreiche Beiträge in den etablierten Wettbewerben von exground filmfest
ins Rennen: Im Deutschen Kurzfilm-Wettbewerb, Internationalen ON-VIDEO-Wettbewerb, Wiesbaden
Special – Kurzfilm-Wettbewerb, youth days – Internationalen Jugendfilm-Wettbewerb, Wiesbadener
Jugendfilm-Wettbewerb sowie im Publikumswettbewerb Betting on Shorts. Das sonstige
Programm verteilt sich traditionell auf die Reihen „American Independents“, „News From Asia“,
„International“, „Fokus“ (Schweden), „Retrospektive“ (Roy Andersson) sowie auf diverse Kurzfilmreihen
(Animation, Best Of, Dokumentar, Gebaute Welten, Iran, Nachlese Spanien, Short Matters).

weitere Informationen: http://www.exground.com/

The Warlords – Gewinnspiel

The Warlords – exklusive Preise abräumen!

Ich mache es kurz und knapp – zur Feier des Relaunch von The Longest Site könnt ihr zwei exklusive „The Warlords“-Pakete, bestehend aus Doppel-DVD, Kaffeebecher und Poster gewinnen.

Einfach folgende Frage beantworten: Mit welchem tollen Liebesdrama feierte „Warlords“-Regisseur Peter Chan in Hongkong einen riesigen Erfolg? Ja sogar in Deutschland sollte dieser Film erfolgreich veröffentlicht werden. Kleiner Tipp: Die Hauptrollen spielen Leon Lai und Maggie Cheung.

Schreibt eure Antwort in einer E-Mail an: warlords[at]thelongestsite.de (@-Zeichen einsetzen)

Einsendeschluss ist der 20.09.2009

Viel Glück & vielen Dank an KSM für das Bereitstellen der Preise!

(Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.)

jetzt The Warlords (2 DVDs) bei amazon.de bestellen…

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