Valhalla Rising – Sneak Peak

Huihui… hier kommt ein neuer 2 Min. Sneak Peek zu VALHALLA RISING – gestern Nachmittag beim Schlachter um die Ecke sah das genauso aus. Hier sollten Kinder definitiv zu Hause bleiben.valhalla_rising_mads_mikkelsen_poster_2009

ACHTUNG nichts für schwache Nerven:

Die Regie übernimmt der dänische Filmemacher Nicolas Winding Refn, der bereits mit seiner PUSHER Trilogie auf sich aufmerksam machte und zuletzt mit der eigenwilligen Knast-Psycho-Studie BRONSON einen Erfolg feiern konnte.092209_valhallarising


Universal Soldier: Regeneration

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Universal Soldier: Regeneration

Original: Universal Soldier: Regeneration
USA 2009
97 Minuten, 2,35:1
Regie: John Hyams
Buch: Victor Ostrovsky, R. Rothstein & C. Leitch & Dean Devlin (Figuren)
Kamera: Peter Hyams
Musik: Kris Hill, Michael Krassner
Schnitt: Jason Gallagher, John Hyams
Stunts:  Charlie Picerni, Borislav Iliev


Darsteller:

Jean-Claude Van Damme, Dolph Lundgren, Andrei „The Pit Pull“ Arlovski, Mike Pyle, Corey Johnson, Garry Cooper, Emily Joyce, Zahary Baharov

17 Jahre hat es gedauert, bis ein würdiger Nachfolger von Roland Emmerichs Eintrittskarte in die Traumfabrik fertig gestellt wurde: Die Universal Soldiers sind wieder da!

John Hyams Film sieht nach mehr aus, als er eigentlich ist. Es handelt sich Budget-technisch aber eindeutig um einen Direct-To-Video(DTV)- Nachfolger. Mal wieder im Ostblock gedreht – und nach Ostblock sieht’s auch aus. Allerdings bedient Papi Peter Hyams (zeichnet als Regisseur für Van Dammes erfolgreichste Filme TIMECOP und SUDDEN DEATH verantwortlich) die Kamera und verpackt diesen Klopper in Bilder, die weit über dem Standard gewöhnlicher DTV-Ware liegen. Der Mann kann einfach vernünftig kadrieren. Somit denkt man ununterbrochen, man hätte es mit einer zünftigen Big Budget Produktion zu tun. Die Bilder der Red-One Digital Camera sind rau, grau und ausgeblichen. Insgesamt entsteht ein sehr stimmer Look. Nur in wenigen sehr Licht schwachen Szenen wird mal wieder der Shutter herunter gedreht, was grässliche Video-Optik zur Folge hat. Ich verstehe nicht, warum das keinem auffällt. Selbst bei Großproduktionen wie 2012 oder PUBLIC ENEMIES kommt das vor.

Nun denn. Die Story ist natürlich nur Staffage und strotzt vor Logiklöchern – aber hey: Wir sind in DTV-Land! Politisch motivierte Rebellen entführen die Sprösslinge des Präsidenten und besetzen den Reaktor von Tschernobyl. An Reaktor 3 haben sie Sprengladen deponiert, deren Detonation in 72 Stunden die größte radioaktive Katastrophe auslösen wird. Ja, wenn nicht fix 200 Revolutions-Mitstreiter aus dem Knast entlassen werden. Zusätzlich haben sich die Rebellen mit der vierten Generation eines Universal Soldiers verstärkt, der das Kraftwerkgelände sauber halten soll.

Hyams steht ab Minute 1 auf dem Gas. Blutige Schießereien, Verfolgungsjagden mit jeder Menge Blechschaden und Stunts im Minutentakt. Leider bleibt der Film sehr kühl. Erst als nach 45 Minuten Luc Deveraux eingreifen kann, und kurz danach auch noch Dolph Lundgren aus dem Sarkophag erwacht, wird es dem Action-Fan warm ums Herz. Im Gedächtnis bleibt eine minutenlange Plan(-Action)sequenz, in der Van Damme ein ganzes Dutzend von Widersachern ins Jenseits befördert. Hyams macht dabei nicht den Fehler Emmerichs – dieses Mal gibt es endlich eine zünftige Klopperei der beiden Retro-Unisols – mit durchschlagendem Finale. Überhaupt startet Hyams die Actiondüse: Gemeinsam durch Wände krachen, High Falls, dicke Wummen mit metergroßem Mündungsfeuer, knallharte Messerattacken und brutale Fights sorgen für ausgebeulte Hosen bei Action-Junkies.

Darstellerisch fällt niemand aus dem Rahmen. Andreij „The Pit Pull“ als Unisol der letzten Generation ist eine imposante physische Erscheinung – und das reicht auch vollkommen aus. Van Damme zieht wieder seine Abgewrackten-Tour durch, Lundgren hat sichtlich eine Menge Spaß nochmal den irren Andrew Scott zu geben. Seine Monologe laden zum Schmunzeln ein. Garry Cooper fand ich als Doctor überraschend überzeugend. Alles im grünen Bereich, auch wenn ich von dem ausgemergelten Van Damme langsam genug gesehen habe. Bei der nächsten Rolle ist ein Hawai-Hemd Pflicht!

Was bleibt? Das Gefühl, das hier noch viel mehr drin gewesen wäre. Der Sparplan der Produzenten, die eigentlichen Stars erst ab Filmmitte einzusetzen, ist leider ein großes Minus. Auch der Music-Score startet innovativ, letztendlich fehlt es den metallischen Synthie-Klängen aber doch etwas an Pep. Aber warum den Erbsenzähler mimen? – Das Ding hat ordentlich Dampf auf dem Kessel und sorgt für Kurzweil – so darf es im DTV-Sektor gerne weitergehen. Hyams darf wiederkommen.

Bizarre Cinema – März Programm

Bizarre Cinema, immer Sonntags im B-Movie, Hamburg.


Sonntag, 7.3.2010, 15.30 Uhr: Deathdream (a.k.a. Dead of Night)
Kanada 1974, 88 Min., 16 mm, OF, Regie: Bob Clark, Darsteller: Richard Backus, Lynn Carlin, John Marley
Das Ehepaar Brooks ereilt die Nachricht, dass ihr Sohn Andy in Vietnam gefallen ist. Die Botschaft scheint sich jedoch als Irrtum zu erweisen, als dieser nicht viel später vor der Tür seines Elternhauses auftaucht. Die anfängliche Freude wandelt sich zunehmend in Sorge, denn Andy ist nach seinen Erlebnissen im Krieg nicht mehr derselbe und legt ein gar absonderliches Verhalten an den Tag. Ist das mit PTSS zu erklären, oder hat Andy etwas mit in die Heimat zurückgebracht, das sich noch wesentlich schlechter behandeln lässt? Ein Anti-Kriegs-Statement mit den Mitteln des Horrorfilms: eine durchaus logische Entscheidung. Clarks schaurige und oft tieftraurige Ballade über den Zerfall wirkt heute leider noch genauso aktuell wie damals.
Text & Einführung: Jan Minck


Sonntag, 14.3.2010, 15.30 Uhr: Die Nacht der rollenden Köpfe (OT: Passi di danza su una lama di rasoio)
Italien/Spanien 1972, 90 Min., Regie: Maurice Pradeaux, Darsteller: Robert Hoffmann, Susan Scott (= Nieves Navarro), George Martin, Simon Andreu
Zufällig beobachtet Katja durch ein Fernglas, wie eine Frau von einem maskierten Mann mit einem Rasiermesser abgeschlachtet wird. Da ihr die Polizei zunächst keinen Glauben schenkt, betreibt sie mit ihrem Freund Alberto eigene Recherchen – und gerät bald selbst in den Fokus des Killers. Ein typischer Giallo, gewürzt mit allen Zutaten, die das Genre kennzeichnen: ein maskierter Killer, der seine Opfer aufschlitzt, kunstvoll und blutig in Szene gesetzte Morde sowie etliche Verdächtige und viel nackte Haut.
Text & Einführung: Mike Schimana


Sonntag, 21.3.2010, 15.30 Uhr: Dr. Jekyll and Sister Hyde
GB 1971, 97 Min., Regie: Roy Ward Baker, Darsteller: Ralph Bates, Martine Beswick
Na gut, die Werbung der Hammer-Studios war etwas übertrieben: Der besessene Forscher Dr. Jekyll verwandelt sich nicht „vor den Augen des Zuschauers“ in eine Frau. Mit atemberaubenden Spezialeffekten kann der Film nicht aufwarten. Muss er auch nicht: Er hat ja das verführerische Ex-Bond-Girl Martine Beswick (Liebesgrüße aus Moskau), die sich hier als mörderisches Biest entpuppt – und eine interessante Antwort auf die Frage, wer Jack the Ripper wirklich war: ein Östrogen-Junkie.
Text & Einführung: Hans-Arthur Marsiske

Sonntag, 28.3.2010, 15.30 Uhr: Mädchenjagd in St. Pauli
Deutschland 1966, Regie: Günter Schlesinger
Diesen Film kennt keine Sau! Es sei denn, jemand hat ihn damals im Juli 1966 gesehen. Seitdem nie wieder gezeigt, sind wir selbst gespannt auf die vielleicht einzige Kopie, die überlebt hat. Im schwarzweißen Debütfilm des gleichfalls völlig obskuren Günter Schlesinger (Schrei nach Lust, Die Mädchen der Madame), besetzt mit lauter unbeholfenen Laiendarstellern, geht es um Barsängerinnen, die eigentlich Dirnen sind, Zuhälter, die Morde begehen, Glücksdrogen, die gefügig machen, Striptease, einen internationalen Rauschgifthändler-Ring und um einen jungen Maler, den das alles so anwidert, dass er dem Treiben der Hamburger Unterwelt schließlich Einhalt gebietet. Die wenigen Kritiken, die es überhaupt gibt, bescheinigen dem Machwerk Dilettantismus total. Fazit: spekulativ, billig, inakzeptabel. Es könnte also lustig werden. Katholischer Film-Dienst, 1966: „Was in den Dialogen an Banalitäten und Dummheiten aneinandergereiht wird, ist schwerlich noch zu unterbieten.“ Evangelischer Film-Beobachter, 1966: „Günter Schlesinger, Produzent, Drehbuchautor und Regisseur in einer Person, übernahm sich mit seinem traurigen Elaborat in jeder Beziehung.“
Text & Einführung: Peter Clasen

Quelle: The Wayward Cloud

Im tiefen Tal der Superbabes

superbabes_coverIm tiefen Tal der Superbabes

Originaltitel: Down in the Valley
USA 2008
Buch und Regie: Christian Forte
Kamera: Alex Vendler

Darsteller:
Chris Pratt, Brendan Hines, Scott Caan, Blanca Soto, Rachel Specter, Denise Richards, Christopher McDonald, Kate Albrecht

Lester (Chris Pratt) ist ein spätpubertärer Loser Anfang Zwanzig, der sich seine Brötchen im örtlichen Schnapsladen verdient und dessen Gedankenwelt sich vorwiegend um Pornofilme dreht. Sehr zum Unmut seines Schulfreundes Carl (Brendan Hines), der sich bemüht, ein geregeltes Leben mit sicherem Job und fester Beziehung zu führen. Beide staunen nicht schlecht, als Carl eines Tages, scheinbar aus heiterem Himmel, eine Original Pornofilmkabine des legendären Schmutzfilm-Moguls Diamond Jim (Christopher McDonald) zugestellt wird, die sämtliche großen Klassiker aus dessen goldener Schaffenphase bereithält. Lester schlägt die Hände über dem Kopf zusammen, lässt sich aber dennoch von Carl breitschlagen, die Kabine zu betreten.

Die Videokabine entpuppt sich als Teleporter, der die Jungs geradewegs in die Welt von Diamond Jims Pornofilmen katapultiert. Ehe sich die beiden versehen, werden sie von zwei wohlproportienierten Gesetzeshüterinnen zur Brust genommen, die sie der Peitschen schwingenden Suzi Diablo (Blanca Soto) und dem schmierigen Cop Rod Cannon (Scott Caan) ausliefern. Den Jungs gelingt es jedoch vor dem „harten Prügel des Gesetzes“ Reißaus zu nehmen und im Haus der Studentinnenverbindung „Tri-Pi“ Unterschlupf zu finden. Der Tagesablauf des von der heißen Aufseherin Autumn Bliss angeführten Mädelstrupps besteht vornehmlich aus Cheerleading und neckischen Spielereien mit Wasserschlauch und Schlagsahne.

Die Porno-Kabine Ärger mit dem Gesetz Willkommen in der Welt von Diamond Jim

Trotz stetiger Verfolgung und unangenehmer Verhörpraktiken durch Suzi Diablo und Rod Cannon scheint Carl in der Welt der Pornofilme seine Bestimmung gefunden zu haben, während Lester händeringend nach einem Heimweg in die Realität sucht. Alles bis zu dem Moment, in dem die Liebe zuschlägt – mit unberechenbaren Konsequenzen. Denn Emotionen dieser Art sind in der Welt von Diamond Jim weder bekannt noch vorgesehen.

Zwei Jungs gefangen im goldenen Zeitalter des Pornofilms – das weckt keine Hoffnungen auf anspruchsvolle Filmkunst, sondern verspricht kurzweiligen Unterhaltung für einen feucht-fröhlichen Filmabend einer Männerrunde. Und genau das ist es, was der Film dann auch bietet. Nicht weniger, aber eben auch nicht mehr. Wer (wie ich) auf eine originelle, mit Verweisen auf reale Vorbilder gespickte Hommage an die große Ära des Erwachsenenkinos hofft, wird leider enttäuscht. Im Endeffekt dient das Thema nur als Aufhänger für eine typisch amerikanische, und damit leider trotz aller angeblich propagierter Zügellosigkeit im Kern mal wieder ziemlich spießigen Teenie-Komödie, in der zu guter Letzt Enthaltsamkeit und die wahre Liebe triumphieren. Das, was hier an Freizügigkeit und angeblicher Lockerheit aufgeboten wird, erschöpft sich in ein paar wenigen blanken Brüsten und schmutzigen Witzen, die von jedem EIS AM STIEL-Film übertrumpft werden.

Carl und Lester trauen ihren Augen kaum Suzi Diablo und Rod Cannon Ein Krankenhausaufenthalt der angenehmen Art

Dass IM TIEFEN TAL DER SUPERBABES dennoch Unterhaltungswert besitzt, ist vor allem der sympathischen Besetzung geschuldet, die den ganzen Film über gut gelaunt bei der Sache sind und damit auch über einige arg platte Ausrutscher des Drehbuchs hinwegsehen lässt. Neben den beiden Hauptdarstellern Chris Pratt und Brendan Hines sticht vor allem Scott Caan (OCEAN’S 11 – 13) in seiner Rolle als mega-schmieriger Porno-Cop hervor. Als Running Gag spricht dieser ausschließlich lässigen Siebziger-Jahre-Slang, den Lester und Carl den ganzen Film über kaum verstehen. Ein Grund mehr, den Film im englischen Original anzuschauen, denn obwohl die deutsche Synchronfassung erstaunlich gut anhörbar ist, geht dies ebenso wie manch anderer Wortwitz in der Übersetzung komplett verloren. Gar nicht punkten kann hingegen „Stargast“ Denise Richards, der Ende der neunziger Jahre mal eine Hollywood-Karriere prophezeit wurde, die dann aber nie so richtig Fahrt aufgenommen hat. Auch dieses Mal bleibt sie wieder den Beweis schuldig, ob sie mehr kann, als hübsch lächelnd in der Gegend rumzustehen. Schade, auch wenn es für ihre Rolle in diesem Film so gerade noch ausreicht. Neben zahlreichen jungen Damen in knappen Kostümen ist Christopher McDonald ein echter Hingucker, der in einem unglaublich miesen Kostüm köstlich den Porno-Mogul Diamond Jim gibt.

Die DVD von Sunfilm präsentiert den Film in ansprechender Qualität. Das Bild ist farbenfroh und sieht für eine günstige Produktion recht gut aus. Das Bonusmaterial besteht lediglich aus einigen Interviews, in denen die Beteiligten betonen, wie unglaublich toll und witzig sie das Drehbuch finden. Hinzu gesellen sich noch einige Trailer aus dem Programm des Anbieters. Netterweise hat Sunfilm dieser DVD ein Wendecover spendiert, so dass sich der überdimensionierte FSK-Flatschen von der Frontseite verbannen lässt.

Neil Marshall’s Centurion – Trailer

Centurion-Poster Neil Marshall ist zurück, zwei Jahre nach Doomsday präsentiert der Engländer mit Gespür für düstere Filme, nun sein neustes Werk CENTURION. Ein Sandalenfilm in dem eine Legion von Römern in einen Hinterhalt gerät, nur 7 Soldaten überleben und müssen sich einen Weg durch das Feindliche Gebiet schlagen.

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Der erste Teaser-Trailer,verspricht das CENTURION genauso Blutig und düster wird wie Neil Marshall’s Doomsday oder The Descent:

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Sexy Olga Kurylenko ( Hitman) verkörpert eine Kriegsamazone die anscheinend nix anbrennen lässt, und ihre Feinde in kleinste Stücke zerschnetzelt.

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Ob und wann Centurion in unsere Kinos kommt ist noch ungewiss, wer im April Urlaub in England macht kann ihn sich dort schonmal ansehen, am 23 April wird es soweit sein.

Bizarre Cinema – Februar Programm

Bizzare Cinema im Februar: Noch kruder, noch trashiger, noch bizarrer! Am 21.02. wird meine Wenigkeit FLASH SOLO (auch bekannt als DER VERNICHTER) von Altmeister Umberto Lenzi im B-Movie vorstellen. Also wir sehen uns!

„Sorry to interrupt your erection.“ (Joe Piscopo in Dead Heat, gelaufen in Bizarre Cinema am 31.1.2010, natürlich im B-Movie)


Sonntag, 7.2.2010, 15.30 Uhr: DRIVER
USA 1978, 90 Min., 35 mm, DF, Regie: Walter Hill, Darsteller: Ryan O’Neal, Bruce Dern, Isabelle Adjani
Wer hätte das gedacht: Love Story-Heulsuse Ryan O’Neal als obercooler Fluchtfahrer, der Gangster nach getaner Arbeit nach Hause lenkt (und zwar pronto) und sich in seiner Freizeit mit Bruce Dern als obsessivem Cop herumschlagen muss. Wunderschöner Neo-Noir mit einigen aufregenden Verfolgungsjagden und der noch aufregenderen Isabelle Adjani, damals noch verdammt jung. Im Regiestuhl: Actionprofi Walter Hill (Long Riders).
Text & Einführung: Michael Ranze


Sonntag, 14.2.2010, 15.30 Uhr: WANG YU – DER KARATEBOMBER
Hongkong/Thailand 1973, 80 Min., 35 mm, DF, Regie: Ding Sin-Saai Darsteller: Wang Yu
Jimmy Wang Yu, wie sein internationaler Schauspielname auch lautete, war einer der bedeutendsten Darsteller des Hongkong-Actionkinos und auch privat dafür bekannt, dass er gerne mal zulangt, bevorzugt in Bars und mit entsprechenden Promille im Schädel. Als Karatebomber hat er es hier wieder mal mit seinen Lieblingsfeinden, den Japanern, zu tun, und zwar mit drei Brüdern, welche von ihrer knochenharten Killertante zu fiesen Kampfmaschinen getrimmt wurden.
Text & Einführung: Thorsten Wagner

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Sonntag, 21.2.2010, 15.30 Uhr: FLASH SOLO (a.k.a. SYNDICATE SADISTS)
Italien 1975, 90 Min., 35 mm, DF, Regie: Umberto Lenzi, Darsteller: Tomas Milian, Joseph Cotten
Lenzi zum Zweiten: Nach dem Tod seines besten Kumpels räumt Tomas Milian als Biker Rambo (!) die Mailänder Unterwelt auf. Wo Der Vernichter (so einer der deutschen Verleihtitel) auftaucht, gibt’s ordentlich auf die Mütze – und zwar mit Großkalibern! Feinste 70er-Italo-Action.
Text & Einführung: Jochen Oppermann


Sonntag, 28.2.2010, 15.30 Uhr: DRILLER KILLER
USA 1979, 90 Min., 35 mm, OF, Regie: Abel Ferrara, Darsteller: Abel Ferrara, Carolyn Marz, Baybi Day
Trotz seines Titels und seines Ruhms als video nastie ist Abel Ferraras erster offizieller Langfilm kein herkömmlicher Slasher. Ferrara selbst spielt den Maler Reno, der im nächtlichen New York mit einer Bohrmaschine die Seelen von Obdachlosen und Junkies aus ihren Schädeln befreit. Eine intensive Studie über Mord als ultimative transgressive Kunst, schmutzig, laut und kaputt wie New York 1979.
Text & Einführung: Volker Hummel

Quelle: The Wayward Cloud

Bay Rong aka Clash – Trailer

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Ein neues Martial Arts Feuerwerk – aber nicht aus Thailand, wie kann das sein?  BAY RONG (aka‘ Clash) kommt aus der Feder von Johnny Nguyen,der schon mit THE REBEL sein Können bewies. Sein History-Action-Mix setzte neue Akzente im vietnamesischen Kino und ließ auch in der internationalen Auswertung die Kassen klingeln.Bay-Rong-Clash-12

Die Erfolgsgeschichte geht nun also weiter, hier der Trailer zu BAY RONG:


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BAY RONG,der in Vietnam bereits am 18. Dezember 2009 anlief, konnte sich in seinem Heimatland gegen Größen wie AVATAR und SHERLOCK HOLMES durchsetzen und spielte mal eben fluffige 620,000 US$ ein. Für eine Kino-Auswertung in Vietnam sehr ordentliche Zahlen. Noch Wochen nach seinem Start war es schwer an Karten zu kommen.

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Johnny Nguyen,auch bekannt aus  TOM YUM GOONG wo er sich mit Tony Jaa messen musste, oder zuletzt gesehen in  POWER KIDS, wo er sich den Hintern von kleinen Kindern versohlen lassen muss, beweist ein weiteres Mal, dass gutes Action-Kino auf Qualität setzen sollte und nicht auf Quantität, wie leider viele Produktionen, die derzeit aus Thailand rüberschwappen.

Bay-Rong-Clash-9 Wer bekennender Asien-Fan ist sollte sich BAY RONG vormerken, und dabei auch nicht vergessen, sich den sehr zu empfehlenden THE REBEL, der bereits in Deutschland auf DVD erschienen ist, als Einstimmung anzusehen. Wie gehabt, käuflich zu erwerben bei unserem Partner AMAZON.

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Hoffentlich findet ‚BAY RONG‘ schnell den Weg auf DVD, so dass wir in den Genuss eines atemberaubenden ‚ Martial-Arts Kloppers ‚ kommen können. Der letzte ist schon eine gefühlte Ewigkeit her.

Ip Man 2 – Erster Teaser + Trailer Online (Update)

Donnie Yen Vs. Sammo Hung – das wird ein Fight! Ip Man 2 steht in den Startlöchern und wird wohl wieder mit einigen coolen Kick Ass-Kämpfen begeistern:

Trailer:

 

Teaser:

Nun heißt es warten auf einen ersten richtigen Trailer und auf Mai, wenn Ip Man 2 in Hongkong ins Kino kommt.ipman2

Teil 1 ist seit Kurzem bei uns auf DVD und Blu-Ray zu haben – und das sogar uncut!:

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