Fighting Beat 2

Merantau-2009

Fighting Beat 2

Originaltitel: Du Suay Dua
aka. Raging Phoenix

Thailand 2009
112 Minuten (Kino/24 fps), 109 Min. (PAL), 1,78:1
Regie: Rashane Limtrakul
Produzenten: Panna Rittikrai & Prachya Pinkaew
Action-Choreographie: Panna Rittikrai

Darsteller: Jeeja Yanin, Kazu Patrick Tang, Nui Saendaeng, Sompong Lertwimonkaisom, Boonprasayrit Salangam, David Bueno, Marc Hoang, Roongtawan Jindasing

Es ist wieder Thai-Action angesagt. Zwar ließen nach dem riesigen Erfolg von Ong Bak verschiedenste asiatische Länder von Vietnam bis Indonesien bisweilen beeindruckende Kampfsport-Spektakel auf die Martial-Arts-Fangemeinde los, doch das Gros des Knochenbrecher-Outputs ist nach wie vor fest in thailändischer Hand.

Und man lässt sich was einfallen: Eine knallige Mischung aus Kampfsport und Streetdance verspricht man dem Zuschauer diesmal. Das klingt erstmal seltsam, Actionfilme sind Männerfilme und Tanzfilme so ziemlich das genaue Gegenteil, oder? Allerdings, die Faszination der fernöstlichen Actionkost liegt seit jeher in der perfekten Choreographie, seien es die Kapriolen von Jackie Chan oder das John Woo’sche – da haben wir’s – Kugelballett. Also unbefangen ran ans Werk …

Die junge Musikerin Dew (Jeeja Yanin aus Chocolate), einsam und voller Trauer nach dem Tod ihres Vaters, gerät in die Fänge von Kidnappern, wird jedoch von einem Kämpfer namens Sanim (Kazu Patrick Tang) spektakulär befreit und in dessen Gang aufgenommen. Diese haben einen eigenen Kampfstil namens Meyraiyuth entwickelt, der nur von wenigen verbitterten Außenseitern erfolgreich erlernt werden kann, da er seine durchschlagende Kraft sich aus exzessivem Alkoholkonsum sowie einer gehörigen Portion Weltschmerz entwickelt.

Dew erfährt, dass hinter dem mysteriösen Kidnapping-Versuch ein skrupelloser Menschenhändlerring unter der Führung von Jaguar (Roongtawan Jindasing) steckt. Dieser hat es gezielt auf junge Mädchen mit einer genetischen Besonderheit abgesehen hat, aus deren Tränen ein besonders anregendes Pafüm extrahiert wird, das einem zahlungkräftigen Klientel zum Lustgewinn dient. Einmal in der hohen Kunst des Knochebrechens geschult, macht sie sich daran, diesem schändlichen Treiben schlagkräftig Einhalt zu gebieten.

Eines dürfte schon nach dieser knappen Inhaltsangabe klar sein: Story und Dramaturgie geben reichlich Anlaß zum Kopfschütteln bzw. zu dem, was im neumodischen Internet-Jargon knapp als Facepalm bezeichnet wird. Der Film beginnt zunächst komödiantisch, schlägt dann ernsthaftere Töne an, was aber von eingetreuten Slapstick-Einlagen und kruden Storyelementen erfolgreich untergraben wird. Dass ausufernder Alkoholkonsum bei seelischen Problemen Stärke verleiht, wissen wir ja schon seit Drunken Master. Mutig, das in Zeiten allgegenwärtiger Political Correctness heute noch zu bringen. Noch mutiger, das dann auch noch mit Süskinds Das Parfüm zu kreuzen.

Ich hatte meinen Spaß. Fighting Beat 2 ist ein wirklich unterhaltsamer und im wahrsten Sinne des Wortes sehenswerter Film. Man merkt ihm sein begrenztes Budget an, aber die Macher haben in diesem Fall aus der Not eine Tugend gemacht. Es wurde wirklich alles aus den Schauplätzen rausgeholt, indem man sie komplett durchgestylt, mit Unmengen knallbunter Dekoration ausstaffiert und aus verwegenen Kamerawinkeln fotografiert hat. Das wirkt bisweilen sicherlich etwas trashig, passt aber ganz hervorragend zu ohnehin nicht immer ganz ernstzunehmenden Story und den schillernden Charakteren.

Auch die Kampfszenen sind zahl- und abwechslungsreich und enttäuschen nicht. Natürlich ist auch hier Style statt Effizienz angesagt, erhalten Akrobatik und Wirework den Vorzug gegenüber bodenständiger Schlägerei. Jeeja Yanin ist nicht nur eine ganz Süße, sie versteht zudem ihr Hand(kanten)werk und auch ihre Partner in diesem Film wurden wohl hauptsächlich aufgrund ihrer sportlichen Fähigkeiten ausgewählt.

Ach so, war da nicht was mit Streetdance? Alles halb so wild. Tatsächlich gibt es zu Beginn einige Szenen mit Breakdance-Artigen Moves und Hip-Hop Musik. Dies entpuppt sich als wenig störend und es scheint, als wäre dieser Ansatz im Laufe des Drehs wieder verworfen worden. Der deutsche Titel suggeriert einen Zusammenhang mit dem Thai-Actioner Fighting Beat von 2007, tatsächlich besteht zwischen den Filmen keine Verbindung. Der Export-Titel, unter dem der Film international erschienen ist, lautet „Raging Phoenix“.

Fighting Beat 2 Blu-Ray Disc CoverDie deutsche DVD und Blu-Ray Disc von Fighting Beat 2 sind ab dem 14. Januar 2011 im Handel erhältlich. Beide Medien enthalten die deutsche Synchronfassung sowie thailändischen Originalton mit deutschen Untertiteln. Als Bonusmaterial sind B-Roll Footage, Interviews und Trailer aufgespielt.

Achtung: Laut Sunfilm wird der Film sowohl in zwei Fassungen erscheinen, einmal freigegeben ab 18 und zudem in einer rund 2 Minuten gekürzten Version mit dem blauen FSK 16 Siegel!

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Bangkok Adrenalin

Bangkok Adrenaline Poster
Bangkok Adrenalin

Original: Bangkok Adrenalin
Thailand 2009
84 Minuten, 1,85:1
Regie: Raimund Huber
Buch: Raimund Huber, Conan Stevens
Kamera: Teerawat Rujintham
Musik: Wouter Smit
Stunts: Daniel O’Neill, Gwion Jacob Miles

Darsteller: Daniel O’Neill, Priya Suandokemai, Gwion Jacob Miles, Raimund Huber, Conan Stevens, Geoffrey Giuliano, Gregory T. Eismin, Dom Hetrakul, Suthat Jak-Klom


BANGKOK ADRENALIN handelt von vier Rucksacktouristen, die bei ihrem Trip in Thailand beim Kartenspielen ihr ganzes Geld verlieren. Der Gangsterboss, gar nicht begeistert, will Köpfe rollen sehen, wenn die vier nicht innerhalb einer Woche das Geld wieder beschaffen. Flugs schmieden die vier blauäugigen Touristen einen Plan, um das Geld aufzutreiben: sie wollen die Tochter eines Millionärs kidnappen, was sich allerdings als nicht ganz einfach herausstellt.

Raimund Huber gibt mit BANGKOK ADRENALIN sein Regiedebüt. Leider vergisst er neben der ganzen Action die Story und die Charakterentwicklung, und erzählt nur somit eine 08/15-Geschichte mit teilweise spektakulären Actionszenen. Conan Stevens, der ebenfalls im Film zu sehen ist, hat das Drehbuch geschrieben und beweist mit BANGKOK ADRENALIN eindeutig, dass das nicht gerade seine Stärke ist. Er sollte sich lieber auf seine anatomischen Fähigkeiten verlassen und seinen gestählten Körper in die Kamera halten. Der dritte im Bunde, Daniel O’Neill (GEN-Y-COPS), ist in Asien kein unbeschriebenes Blatt, denn zunächst arbeitete er für Jackie Chan und sein Stunt-Team, was ihn aber nicht lange befriedigte. Dann wechselte er von Hongkong nach Thailand, wo er als Martial-Arts Experte durchstarten wollte – der Erfolg als Schauspieler blieb jedoch auch dort aus; auch hier sollte er weiterhin nur als Stuntman arbeiten. Der vierte Haudegen, Gwion Jacob Miles, ist bislang nicht in Erscheinung getreten und zeigt in BANGKOK ADREANLIN zum ersten Mal, was er so drauf hat. Seine Performance geht auch weitestgehend in Ordnung, er bleibt aber neben seinen Kollegen blass und agiert oft nur im Hintergrund oder im Doppelpack mit Daniel O‘Neill.

Auch der restliche Cast fällt einfach nur sehr bescheiden aus und wirkt teils unfreiwillig komisch. Dazu kommen die belanglosen und selten dämliche Dialoge, die dem Ganzen dann den Rest an Ernsthaftigkeit nehmen.
Das wären also die Personen, die ihre Karriere in Schwung bringen wollen und dafür ihre Knochen aufs Spiel setzen. Die Fights und die Verfolgungsjagden in BANGOKOK ADRENALIN sind vom Feinsten und beweisen auf eindrucksvolle Weise das Können ihrer Stars. Nicht jede Aktion bietet neue Kampftechniken oder endet in einem „WOW-Effekt“ auf dem Sofa – das macht aber nix. Die Qualität ist allgemein immer auf mittleren bis hohem Niveau, was bei dem Team selbstverständlich sein sollte.

Die etlichen Comedy-Einlagen hätten auch gerne etwas weniger albern ausfallen dürfen. Euch sollte klar sein, dass BANGKOK ADRENALIN sich selbst nicht ernst nimmt und eher eine Action-Komödie als einen todernsten Film darstellt – eine ernste Variante hätte ich persönlich bevorzugt. Nicht alle Gags funktionieren, aber einige sind ganz gut; ein Toilettenwitz lies mich dann doch schmunzeln. Raimund Huber, im Film die „Rasta-Locke John“ , hat mich am meisten irritiert mit seinem leichten Overacting und komischen Grimassen. Aber zu seiner Verteidigung sei gesagt, dass wie erwähnt auch die restlichen Schauspieler nicht gerade vor der Kamera glänzen. Diese Männer können eben kämpfen und das ist es, was sie tun sollten; die finale Verfolgungsjagd zeigt auf imposante Weise, was das Team drauf hat, und auch die Kämpfe steigern sich zum Ende weiter. Dazu erklingt fetzige Musik von Peter Scott Mossmann, und unterm Strich können die knapp 80 Minuten doch überzeugen und vor der Leinwand fesseln.

BANGKOK ADRENALIN könnte ein Anfang für die Karriere Raimund Hubers sein, der schon seinen nächsten Film FREERUNNER in Vorbereitung hat. Dann aber bitte etwas ernster bei der Sache bleiben, einen Joint weniger rauchen und die Story vielleicht noch mal überdenken, einen besseren Cast zusammen trommeln und schon könnte man bei den Top-Titeln des Genres mitmischen. Ein zweites Mal wird er es bei nur gleichbleibender Qualität bei den Action-Fans vermutlich schwerer haben.

BANGKOK ADRENALIN ist bereits in England auf DVD erschienen, bei uns erscheint der Film im Herbst über Sunfilm.

Power Kids

powerkids_posterPOWER KIDS

Thailand 2009
Regie: Krissanapong Rachata
Produzenten: Prachya Pinkaew, Sukanya Vongsthapat, Panna Rittikrai
Action Supervisor: Panna Rittikrai
Drehbuch: Nonont Kontaweesook, Nepalee, Piyaros Thongdee

Darsteller:
Nantawooti Boonrapsap, Sasisa Jindamanee, Paytaai Wongkamlao,
Narawan Techaratanaprasert, Johnny Nguyen

Erinnert sich noch jemand an die Lucky Seven? Oder an die Lucky Kids? Nachdem die Thailänder, angefangen mit ONG BAK (2003), der internationalen Fangemeinde,die spätestens seit der Abwanderung aller nennenswerten Talente von Hong Kong in die die USA unwiederbringlich verloren geglaubten Martial Arts Klopper wieder gegeben haben, schicken sie sich nun an, das längst in der Versenkung verwundene Kung Fu Kids Genre wiederzubeleben. Obwohl es in diesem Falle genau genommen natürlich Muay Thai Kids sind, aber wer auf solche Nebensächlichkeiten wie Logik Wert legt, war beim thailändischen Action-Kino ja ohnehin noch nie gut aufgehoben. Besonders, wenn in den Credits die Namen Prachya Pinkaew und Panna Rittikrai prangen, wenn auch diesmal nur als Produzenten. Wofür diese Namen aber vor allem stehen, ist sinnbefreite und krachende Action bis der Arzt kommt (und zwar wortwörtlich). Nicht die schlechtesten Voraussetzungen für eine adäquate Neuauflage des Genres rund um schlagkräftige Kinder.

POWER KIDS, dessen thailändische Originaltitel soviel bedeutet wie „Fünf Krieger für das Herz“, erzählt also die Geschichte einer Gruppe von Kindern, die in der kleinen Muay Thai Schule ihres väterlichen Meisters Lek (Arunya Pawilai) in den traditionellen thailändischen Kampfkünsten unterwiesen werden. Zu ihnen zählen der coole Wut (Nantawooti Boonrapsap), das toughe Mädchen Kat (Sasisa Jindamanee aus Born to Fight) und der großschnäuzige Pong (Paytaai Wongkamlao). Auch Wuts kleiner Bruder Wun (Darun Tantiwichitwech) gehört dazu, aufgrund eines angeborenen Herzfehlers ist es ihm jedoch untersagt, am Unterricht teilzunehmen, obwohl genau dies sein größter Wunsch ist. Somit kann er aber nur wehmütig zusehen, wenn die anderen das Kämpfen üben oder vom Meister für ihre Streiche mit der Rute gezüchtigt werden. Das fünfte Power Kid im Bunde ist das Mädchen Jib (Narawan Techaratanaprasert). Sie trainiert keinen Kampfsport, sondern jobbt an einem Rennparcours für ferngesteuerte Autos und ist hin- und hergerissen zwischen ihren Freunden von der Kampfsport-Schule und den coolen jungen Schnöseln, die mit ihren Mofas an der Rennpiste abhängen.

Power Kids Power Kids Power Kids

Als Wuns Geburtstag ansteht, beschließen seine Freunde dem bemitleidenswerten Kleinen ein professionelles ferngesteuertes Rennauto zu schenken. Um das nötige Kleingeld zusammenzukratzen, ist jedoch Phantasie gefragt. So geben sie unter anderem einem unterbelichteten japanischen Touristen heimlichen Kampfsport-Unterricht. Hierbei werden sie von einem versoffenen amerikanischen Vollproleten (Richard William Lord) gestört, den die Power Kids in der ersten großen Actionszene des Films nach allen Regeln der Kunst zusammenfalten.

Letztendlich gelingt es den Kindern, das Rennauto zu erwerben und ihrem kleinen Freund damit eine große Freude zu machen. Die Freude währt jedoch nur kurz, da Wun mit seinem Auto schnurstracks zur Rennbahn stolziert und dabei mit den coolen Halbwüchsigen aneinander gerät, die ihn schikanieren. Modellautos gehen zu Bruch, und Wun wird Opfer einer Hetzjagd durch die Straßen der Stadt, in deren Verlauf sein schwaches Herz kollabiert.

Die gute Nachricht: Ein Spenderherz haben Wuns Eltern bereits bereits gefunden, es lagert im Krankenhaus einer benachbarten Stadt und muss nun kurzfristig herbeigeschafft werden. Die schlechte Nachricht: In besagtem Krankenhaus hält sich ein amerikanischer Diplomat auf, was eine von einem jungen Mädchen (Pimchanok Leuwisetpaiboon) befehligte separatistische Terrorgruppe dazu veranlasst, das Hospital zur Durchsetzung ihrer Forderungen zu besetzen. Da die Zeit drängt und auf Spezial-Einsatzkommandos wie immer kein Verlass ist, bleibt den Power Kids nichts anderes übrig, als sich selbst Zutritt zum belagerten Gebäude zu verschaffen und den Terroristen rund um Oberfiesling Pada (Johnny Nguyen) den Garaus zu machen.

Power Kids Power Kids Power Kids

Power Kids ist ein recht kurzweiliges Filmchen mit einer höchst überschaubaren Spielzeit von gerade mal 73 Minuten (inklusive Abspann). Es ist dabei durchaus von Vorteil, dass die Filmemacher hinsichtlich der inhaltlichen Tiefe keinen falschen Illusionen erlegen sind, und das ganze Geschehen stattdessen ziemlich kompakt auf den Punkt gebracht haben. Die Schauspieler kommen sympathisch rüber und die akrobatischen Martial Arts Szenen können sich sehen lassen. Da fliegen die Knie und die Ellenbogen, und es geht einiges zu Bruch, etwa wenn Johnny Nguyen durch Glasscheiben getreten oder ihm eine im Sprung aus der Lampe gerissene Leuchtstoffröhre auf dem Kopf zerdeppert wird.

Ein anderes Manko liegt darin, dass die Darsteller der Kids vergleichsweise alt wirken. Dies hat auch mit den Problemen zu tun, die die Produktion des Films belasteten. POWER KIDS wurde 2005 begonnen, dann wegen Verletzungen und anderer Projekte einiger Darsteller auf Eis gelegt und erst Jahre später fertiggestellt, bevor er im März 2009 in die thailändischen Kinos kam. Dieser Umstand erforderte zahlreiche Neu- und Nachdrehs, was den zerfahrenen Eindruck des Films weiter verstärkt. Es erklärt auch, warum Johnny Nguyen, zwischenzeitlich zum Hauptdarsteller im vietnamesischen Actioner THE REBEL (2008) avanciert, hier mehr oder weniger als Prügelknabe verheizt wird.

Was bleibt, ist ein dennoch unterhaltsames Filmchen für zwischendurch, das zwar schnell vergessen ist, aber auf jeden Fall neugierig macht auf das, was man von dieser jungen Generation noch hören (und vor allem sehen) wird.

PS: Erwähnt werden sollte noch, dass mit der kindlichen Anführerin der Terroristen ausgerechnet einer der scheinbar aberwitzigsten Aspekte des Drehbuchs auf einer wahren Begebenheit beruht: Tatsächlich besetzte im Januar 2000 eine von zwei 12-jährigen Zwillingsbrüdern angeführte Splittergruppe der im Thailändisch-Burmesischen Grenzgebiet ansässigen Karen-Rebellen ein thailändisches Krankenhaus (siehe Link).
Link: http://news.bbc.co.uk/2/hi/asia-pacific/616772.stm